Installation der Bodenähler und der Downstream-Wand

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Nachdem die Dachzähler installiert waren ging, die Arbeit innerhalb des Bunkers weiter. Zur Vervollständigung des Vetos wurden auch unterhalb des Zentraldetektors Antizähler untergebracht. An der Target-abgewandten Seite des Detektors (downstream), aber innerhalb des Bunkers, wurde eine 90 cm dicke Stahlwand angebracht, um Neutronen abzuschirmen, die innerhalb des Bunkers produziert werden. Erst an dieser Wand wurden dann wieder zu Rahmen zusammengefaßte Module montiert.

Zur Installation der Bodenzähler stand nur der Platz von etwa 20 cm zwischen dem Detektor und dem Boden des Bunkers zur Verfügung. Hier ein Blick unter den Detektor. Aus naheliegenden Gründen wurden bei der Montage der Bodenzähler die schlankeren Mitglieder des Teams bevorzugt...
Hier sieht man einen Bodenzähler unterhalb des Detektors. Links werden die Signal und Hochspannungskabel geführt, rechts Ölschläuche für das Kühlsystem. Und dann alle zugleich... Der Bodenzähler wird unter den Detektor geschoben. Diese sind auf eigens konstruierten Rollen gelagert.
Nach getaner Arbeit mußte natürlich ein Gruppenbild gemacht werden. Hinter dem Detektor wurde eine Wand aus boriertem Polyethylen aufgebaut (schwarze Platten), um niederenergetische Neutronen abzuschirmen. Mit einem Autokran wurde der Grundstein für die Downstream-Wand gelegt.
Diese ist aus großen Stahlblöcken aufgebaut die in Zentimeterarbeit in den Bunker bugsiert wurden. Dadurch wuchs die Wand recht schnell in die Höhe.
Allerdings blieb unter dem Dach eine Lücke, die für den Kran unerreichbar war. Hier hinein wurden in mühsamer Kleinarbeit hunderte von Stahlplatten geschichtet, um eine möglichst lückenlose Abschirmung zu gewährleisten.
Nach der Monatage einer weiteren Schicht von Polyethylen ... ... wurden schließlich die Vetozähler an der Downstream-Wand angebracht.
Während dessen ging der Wiederaufbau des Bunkers weiter. Das Dach ist wegen des Platzes, den die Dachzähler einnehmen, um eine Brammenlage höher geworden.
Außerdem wurde die Abschirmung an einigen Stellen strategisch verstärkt, um die Vetozähler vor zu hohem Untergrund durch Neutronen vom ISIS-Target zu schützen. Dies ist hier exemplarisch an der Westwand zu sehen.

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